Ein „alarmierender“ Bericht der Europäischen Kommission zur biologischen Vielfalt hat die Non-Profit-Organisation Slow Food veranlasst, selbst aktiv zu werden.

Die EU-Biodiversitätsstrategie von 2010 sieht vor, den Verlust der Artenvielfalt und der Ökosystemleistungen bis 2020 aufzuhalten - wie der Halbzeitbericht nun zeigt, liegt dieses Ziel noch in weiter Ferne. Im Einzelnen sind 77 Prozent der europäischen Lebensräume weiter in einer negativen Situation und 56 Prozent der Pflanzen- und Tierarten sind bedroht.

Die Slow Food Stiftung für Biologische Vielfalt hat das zum Anlass genommen, eine Beobachtungsstelle einzurichten. „Damit werden wir einfach und verständlich informieren, die Scheinwerfer auf Problemsituation richten, mögliche Abhilfe benennen und bisherige positive Ergebnisse aufzeigen, so dass Erfolge wiederholt und anderen lokalen Situationen angepasst werden können“, sagt Stiftungspräsident Piero Sardo. Slow Food setzt sich seit über 15 Jahren dafür ein, die biologische Vielfalt in Landwirtschaft und Lebensmittelbereich zu schützen.

 

Das Ökosystem sichern

Der Fokus liegt vor allem auf der Landwirtschaft: „Die intensive Agrarproduktion ist die Hauptursache für den Verlust der biologischen Vielfalt.“, so Sardo. „Das Modell der multifunktionalen, vielschichtigen Landwirtschaft in kleinem Maßstab ist dagegen in der Lage, auf Dauer Qualität und Verfügbarkeit der natürlichen Ressourcen zu garantieren, die biologische Vielfalt zu bewahren und die Unversehrtheit der Ökosysteme zu sichern.“

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Tour 24 - Besuch des alpinen Vogel Hot Spots

BESUCH DES ALPINEN VOGEL HOT SPOTS

29. Sep |
Tirol
Veranstalter: Hochgebirgs-Naturpark Zillertaler Alpen

Vom Schlegeis zur Forschungsstation am Pfitscher Joch

Das Pfitscher Joch ist ein sanfter Übergang zwischen dem Zillertal und Pfitscher Tal in Südtirol. Diese Strecke nutzen auch unzählige Zugvögel, wenn sie im Herbst in ihre Winterquartiere im Süden fliegen. Seit einigen Jahren betreibt ein Forscherteam am Joch eine kleine Beobachtungsstation. Nach „sanfter Landung“ in den aufgespannten Netzen werden Zugvögel bestimmt, untersucht und beringt, bevor sie ihre Reise in den Süden fortsetzen. Am Weg zum Joch erwarten uns viele spannende Geschichten, etwa zum Schmuggel zwischen Österreich und Italien oder zur Steinzeit. Denn bereits damals haben die Menschen die Landschaft rund um das Jochplateau entdeckt und genutzt. Das und mehr greift auch die spannende Ausstellung „pfitscherjoch grenzenlos“ auf der Lavitzalm auf. Nach einer gemütlichen Einkehr am Pfitscher Joch-Haus wandern wir zurück zum Schlegeis Stausee.

Anmeldung: https://www.myzillertal.at/de/products/besuch-des-alpinen-vogel-hot-spots

Charakter: Mittelschwere Wanderung auf Bergwegen und im Almbereich /ca. 600 Höhenmeter)

Dauer: ca. 6 Std.; davon ca. 5 Std. reine Gehzeit

Termine: 11.8. | 15.9. | 29.9. | 6.10.

Treffpunkt: 9.30 Uhr | Bushaltestelle Schlegeis (veränderte Buszeiten je nach Datum beachten!)

Unkostenbeitrag: Erwachsene € 15,00 Gäste der Naturpark-Partnerbetriebe kostenlos!

Allgemeines:

Einkehrmöglichkeiten: Pfitscher Joch-Haus, Lavitzalm

Teilnehmerzahl: Maximal 9 | Anmeldung unbedingt erforderlich

Anfahrt (Buslinie 4102): Abfahrt 7.35* (8.05**) Uhr Mayrhofen Bahnhof -> Ankunft 8.25* (8.55**) Uhr Schlegeis Stausee

Rückfahrt (Buslinie 4120): Abfahrt 15.40 Uhr Schlegeis Stausee -> Ankunft 16.23 Uhr Mayrhofen Bahnhof

*11.08. und 15.09.

**29.09. und 06.10.

BESUCH DES ALPINEN VOGEL HOT SPOTS
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